Immobilienpreise in Deutschland – eine riskante Blase?

Posted by K.IM on November 27, 2014 in Allgemein, Immobilienblase
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Immobilienpreise_PreisblaseDie Anzeichen für eine spekulative Blase der Immobilienpreise sind nach Untersuchungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung e.V. (DIW) zur Zeit sehr schwach. Der deutsche Immobilienmarkt ist daher insgesamt in einer guten Verfassung. Bei einzelnen, lokalen Betrachtungen wird dennoch zu Vorsicht aufgerufen.

Immobilienpreise bei Neubauten riskant

In rund einem Drittel aller untersuchten Städte finden sich ernstzunehmende Hinweise für spekulative Überbewertungen der Immobilienpreise, überwiegend bezogen auf das Segment der Neubauten. Es gilt daher, gerade die regionalen Entwicklungen im Auge zu behalten, um gesamtwirtschaftlich bedrohliche Fehlentwicklungen frühzeitig zu erkennen.

Den vollständigen Wochenbericht des DIW vom 17. November 2014 können Sie hier herunterladen:

http://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.489772.de/14-47-3.pdf

Abkühlung am Immobilienmarkt

Posted by K.IM on November 25, 2014 in Allgemein
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Abkuehlung_ImmobilienmarktSteigen die Preise auf dem Immobilienmarkt noch weiter? Wird es eine weitere Verknappung des Angebots geben? Oder ist die heiße Phase vorbei und es droht eine Abkühlung? Im Moment herrscht eine große Unsicherheit, wohin der Weg gehen wird. Aber ist nicht allein das Gerede über Unsicherheiten schon ein Zeichen für den beginnenden Abschwung? Während in den Sommermonaten jede Immobilie noch ohne Skrupel gekauft wurde, ist jetzt Zurückhaltung angesagt.

Analyse erwartet Abkühlung auf dem Immobilienmarkt

Die Wirtschaftswoche präsentiert diesbezüglich eine IVD-Analyse, wonach der Immobilienzyklus in Deutschland seinen Höhepunkt längst überschritten hat. Den Preisen und Mieten geht langsam die Luft aus, was laut der IVD-Analyse an den geringeren Steigerungsraten erkennbar ist.

Hier der Link zum Artikel der Wirtschaftswoche:
http://www.wiwo.de/finanzen/immobilien/immobilien-heisser-markt-kuehlt-ab/10976362.html

Megatrends der Immobilienmärkte – Demografische Entwicklung auf Platz 1

Posted by K.IM on Oktober 29, 2014 in Immobilienmarkt, News
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Megatrends_Immobilien_demographischer_WandelDie Deutsche Hypothekenbank hat untersucht, welche langfristigen, zukünftigen Megatrends den wirtschaftlichen Erfolg einer Immobilie beeinflussen werden. Wie nicht anders zu erwarten war, liegt die demografische Entwicklung auf Platz 1 der Trends. Auf den Plätzen 2 und 3 landeten der Wertewandel und der technologische Fortschritt.

Megatrends beeinflussen Erfolg von Investitionsstrategien

Die demografische Entwicklung mit dem zu erwartenden Bevölkerungsrückgang führt zu einer geringeren Zahl an Haushalten und damit auch zu einer reduzierten Nachfrage nach Wohnimmobilien. Dies gilt insbesondere für Wohnungen im ländlichen Raum und kleineren Städten in den ostdeutschen Bundesländern. Die Ballungsgebiete profitieren von der zunehmenden Urbanisierung. Nachfrage und Kaufkraft werden sich im Wesentlichen dort konzentrieren.

Der Wertewandel führt zu einer zunehmenden Individualisierung der Gesellschaft. Kleinere Lebensgemeinschaften und Ein-Personen-Haushalte verdrängen zunehmend die traditionellen Familienstrukturen. Dementsprechend werden die Haushalts- und Wohnungsgrößen sinken. Die Preise und Mieten für kleinere Wohneinheiten werden steigen, vor allem dann, wenn der technologische Fortschritt in die Wohnungen integriert wird. Vernetzung und Smart Homes sind hier die Stichworte.

Der Untersuchungsbericht der Deutschen Hypothekenbank, der Pflichtlektüre für jeden Immobilienkäufer ist, kann unter dem folgenden Link heruntergeladen werden:

http://www.deutsche-hypo.de/wp-content/uploads/2014/10/Deutsche_Hypo_GM_Megatrends_02.pdf

EZB warnt vor Überhitzung der Immobilienmärkte

Posted by K.IM on Juli 09, 2014 in Immobilienblase
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EZB-EurotowerDie Europäische Zentralbank (EZB) hat darauf hingewiesen, dass es Anzeichen für eine Überhitzung in einigen speziellen #Immobilienmärkten gibt. Grund dafür sind insbesondere die derzeitigen #Niedrigzinsen. Ähnliche Signale werden von der Bundesbank gesendet, die aber noch nicht von einer Spekulationsblase sprechen will. Weitere Infos dazu unter:

http://de.reuters.com/article/economicsNews/idDEKBN0EY1ZP20140623

Weniger Zwangsversteigerungen in Deutschland

Posted by K.IM on Juli 04, 2014 in Finanzmarkt, News, Zwangsversteigerung
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JudgesToolsDer Argetra Verlag für Wirtschaftsinformation wertet die Zwangsversteigerungen in Deutschland aus. Laut dem aktuellsten Halbjahresbericht des Argetra Verlags ist die Zahl der Zwangsversteigerungstermine im ersten Halbjahr 2013 um ca. 30 % gesunken. Die amtlich festgesetzten Verkehrswerte sind im Vergleich zum Vorjahr um 1,5 Milliarden EUR zurückgegangen. Dazu heißt es in dem Halbjahresbericht: „Den Rückgang erklären wir mit der hohen Nachfrage nach Immobilien aufgrund der Finanzmarktkrise. So konnte mancher Eigentümer durch freihändigen Verkauf die Zwangsversteigerung abwenden. Auch das niedrige Zinsniveau ermöglichte Umfinanzierungen, die dem Schuldner die Kapitaldienstfähigkeit zurückbrachte.“

Der Rückgang der Zwangsversteigerungen ist ein Indiz für den derzeit stark angespannten Immobilienmarkt. Das führt dazu, dass die zahlreichen Sachverständigen, die als Wertgutachter für die Zwangsversteigerungsgerichte tätig sind, erhebliche Einbußen zu verzeichnen haben. Die Prognosen für 2014 gehen davon aus, dass sich an der Situation wenig ändern wird. Die Versteigerungsgutachter müssen sich somit auf eine längere Durststrecke einstellen.

Der Halbjahresbericht kann unter folgendem Link heruntergeladen werden:

https://www.argetra.de/file/ae23f6bb38cb10bf0138ed167ac3125d.de.0/halbjahresbericht%202013.pdf

Überraschende Kehrtwende in der Immobilienbewertung

Posted by K.IM on Juli 01, 2014 in Ertragswertverfahren, Immobilienbewertung
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RohertragNachdem die deutsche Immobilienbewertung nach ImmoWertV und BelWertV jahrelang von angelsächsischen Investoren nur müde belächelt wurde, gibt es nun erste Anzeichen für eine Kehrtwende. Von einigen maßgeblichen englischen Immobilienakteuren wird seit neuestem der Vorteil des deutschen Rohertrags ins Feld geführt: es handelt sich um langfristige Mietdurchschnitte, die keine zyklischen Ausschläge beinhalten. Damit ist die Gefahr der Überwertung relativ gering. Die von angelsächsischen Bewertern oftmals angesetzten tatsächlichen Mieten sind dagegen in der Regel nicht nachhaltig. Bei einem Immobilienboom sind daher entsprechende Überbewertungen zu befürchten.

Quelle: immobilienmanager, Ausgabe 6/2014, Seite 12

Steigende Immobilienindizes im ersten Quartal 2014

Posted by K.IM on Juni 24, 2014 in Immobilienbewertung, Wertsteigerung
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Immobilienindizes-Q1-2014

Quelle: www.vdpresearch.de

Der Verband deutscher Pfandbriefbanken wertet seit einigen Jahren die Daten der Immobilienkredite seiner Mitgliedsunternehmen aus. Darauf ausbauend werden Immobilienindizes für Wohn- und Gewerbeimmobilien ermittelt. Laut der neuesten Auswertung ist der wohnwirtschaftliche Index um 4,2 Prozent und der gewerbliche Index um 4,5 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2013 gestiegen. Den Link zu den derzeitigen und den vergangenen Indizes finden Sie weiter unten. Interessant für die Immobilienbewertung: Die Grafiken zu den Indizes enthalten auch die Entwicklungen der Liegenschaftszinssätze.

http://www.vdpresearch.de/2014/05/immobilienpreisindex2014q1/

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