Wohnrecht und Zwangsversteigerung

Posted by K.IM on August 21, 2014 in News, Zwangsversteigerung
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Wohnrecht und ZwangsversteigerungDas passiert in Deutschland täglich: Die Eltern übertragen ihr Eigenheim auf die Kinder, lassen sich zur Sicherheit aber ein Wohnrecht einräumen. Sie fühlen sich sicher, denn es wird ins Grundbuch eingetragen. Bei einem Eigentümerwechsel bleibt das Wohnrecht somit bestehen. Das böse Erwachen kommt dann häufig, wenn das Eigenheim, z.B. wegen einer Insolvenz der Kinder, in die Zwangsversteigerung geht. Wird die Zwangsversteigerung aus einem Recht betrieben, das im Grundbuch im Rang vor dem Wohnrecht eingetragen ist, kann es erlöschen. Die menschlichen Dramen, die sich daraus ergeben können, zeigt ein aktuller Beitrag der Sueddeutschen Zeitung bei folgendem Fall:

Zum Artikel auf http://www.sueddeutsche.de/

Fazit: Wohnrechte sollten nur von Profis vermittelt und genau auf die Bedürfnisse der Beteiligten zugeschnitten werden. Alles zum Wohnrecht erfahren sie auch bei Wohnrecht24.de.

Weniger Zwangsversteigerungen in Deutschland

Posted by K.IM on Juli 04, 2014 in Finanzmarkt, News, Zwangsversteigerung
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JudgesToolsDer Argetra Verlag für Wirtschaftsinformation wertet die Zwangsversteigerungen in Deutschland aus. Laut dem aktuellsten Halbjahresbericht des Argetra Verlags ist die Zahl der Zwangsversteigerungstermine im ersten Halbjahr 2013 um ca. 30 % gesunken. Die amtlich festgesetzten Verkehrswerte sind im Vergleich zum Vorjahr um 1,5 Milliarden EUR zurückgegangen. Dazu heißt es in dem Halbjahresbericht: „Den Rückgang erklären wir mit der hohen Nachfrage nach Immobilien aufgrund der Finanzmarktkrise. So konnte mancher Eigentümer durch freihändigen Verkauf die Zwangsversteigerung abwenden. Auch das niedrige Zinsniveau ermöglichte Umfinanzierungen, die dem Schuldner die Kapitaldienstfähigkeit zurückbrachte.“

Der Rückgang der Zwangsversteigerungen ist ein Indiz für den derzeit stark angespannten Immobilienmarkt. Das führt dazu, dass die zahlreichen Sachverständigen, die als Wertgutachter für die Zwangsversteigerungsgerichte tätig sind, erhebliche Einbußen zu verzeichnen haben. Die Prognosen für 2014 gehen davon aus, dass sich an der Situation wenig ändern wird. Die Versteigerungsgutachter müssen sich somit auf eine längere Durststrecke einstellen.

Der Halbjahresbericht kann unter folgendem Link heruntergeladen werden:

https://www.argetra.de/file/ae23f6bb38cb10bf0138ed167ac3125d.de.0/halbjahresbericht%202013.pdf

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